Beethoven, Mozart und Schumann mit die Thüringen Philharmonie Gotha

Do, 25. Februar 2016 | 20:00 Uhr | Gotha | Kulturhaus

Solist: Klaus Sticken, Klavier

Leitung: Rik Ghesquière

 

Ludwig van Beethoven

  • Ouvertüre zu „Coriolan“ op. 62

Wolfgang Amadeus Mozart

  • Konzert für Klavier und Orchester Nr. 24 c-Moll KV 491

Robert Schumann

  • Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120

Im März 1786 arbeitete Wolfgang Amadeus Mozart in Wien wie so oft parallel an mehreren Werken. Für Mai war die Uraufführung zur Oper Le nozze di Figaro geplant, deren Komposition noch nicht fertiggestellt war. Zuvor entstand jedoch noch ein Klavierkonzert, in dem Mozart allen musikalischen Gewohnheiten zuwiderhandelte. Er wechselte nicht nur von der üblichen Dur- zu einer Moll-Tonart, sondern wählte ausgerechnet c-Moll, das in so besonderer Weise alles Düstere und Tragische verkörpert. Das auf illustre Unterhaltung sinnende Publikum war davon völlig irritiert. Mit Musik zum Hinhören wusste es noch nichts anzufangen. Einer der wenigen, die das neue Klavierkonzert bei seiner Uraufführung 1786 gleich positiv aufnahm, war der junge Beethoven. C-Moll gehörte auch zu seinen Lieblingstonarten. Und schon im nächsten Jahrhundert konnte sich das neuartige Klavierkonzert auf allen Spielplänen behaupten.

„Da der Tod (genau zu nehmen) der wahre Endzweck unseres Lebens ist, so habe ich mich seit ein paar Jahren mit diesem wahren besten Freunde des Menschen so bekannt gemacht, dass sein Bild allein nichts Schreckendes mehr für mich hat, sondern recht viel Beruhigendes und Tröstendes!“ 

Wolfgang Amadeus Mozart